So stand es in der Zeitung

 

Artikel veröffentlicht: Dienstag, 29.08.2017 14:00 Uhr

Quelle: AllerZeitung Online

 

Wanderung der Initiative Bürger für Winkel

Für Fledermäuse wird es immer schwieriger

Die Initiative Bürger für Winkel möchte das Miteinander im Dorf generationsübergreifend stärken. Dafür hat sie schon einige Ideen in petto. Eine davon setzte sie am Samstagabend um: eine Fledermauswanderung. Carlo Laser führte eine gut 30-köpfige Gruppe durch den Wald nördlich des Gifhorner Ortsteils.

Im Wald unterwegs: Zur Fledermauswanderung mit Carlo Laser (4.v.l.) rief die Initiative Bürger für Winkel auf. Gut 30 Kinder und Erwachsene waren dabei.

Quelle: Ron Niebuhr

Beschreibung: Im Wald unterwegs: Zur Fledermauswanderung mit Carlo Laser (4.v.l.) rief die Initiative Bürger für Winkel auf. Gut 30 Kinder und Erwachsene waren dabei.

Winkel. Treffpunkt für alle kleinen und großen Wanderer war in der Schule für Füchse. Dort erzählte Laser den Teilnehmern zunächst ein paar grundlegende Dinge über Fledermäuse. 25 Arten der nachtaktiven Raubtiere kommen in Deutschland vor. Fünf habe man in den Wäldern rund um Winkel bisher nachgewiesen. „Vermutlich finden wir aber mehr, wenn wir gezielt nach ihnen suchen“, sagte Laser.

Neben der Zwergfledermaus gelten Großer Abendsegler, Braunes Langohr, Breitflügel- und Wasserfledermaus als heimisch in und um Winkel. „Die Zwergfledermaus wiegt gerade einmal sieben Gramm. Das entspricht ziemlich genau sieben Gummibärchen“, sagte Laser. Ihre geringe Größe erlaubt es ihr, zwischen Bäumen und Sträuchern nach Insekten zu jagen. Der Große Abendsegler mit einer Spannweite von 40 Zentimetern dagegen ist „ein Jäger der freien Lüfte“, erklärte Laser. Er jagt seine Beute über den Baumwipfeln.

Schwer haben es die Fledermäuse, denn ihre Nahrung wird immer knapper. „Es gibt leider kaum noch Insekten“, sagte Laser. Merken könne das ganz leicht jeder Autofahrer: „Wann braucht man heute schon noch einen Schwamm, um Insekten von den Scheinwerfen zu wischen?“, sagte Laser.

Selbst nach Fahrten über Land könne man inzwischen gut darauf verzichten. Beim Rundgang vorbei an Schäferbrücke, ehemaligem Heidehaus und Nixenauge machte Laser die Fledermäuse mit Detektoren hörbar. „Mit etwas Glück sehen wir aber auch welche an der einen oder anderen Laterne“, sagte er.

Von Ron Niebuhr

 

 

Artikel veröffentlicht: Mittwoch, 21.06.2017 17:28 Uhr

Quelle: AllerZeitung Online

„Bürger für Winkel“ Neue Initiative will dörfliche Vielfalt erhalten

„Bürger für Winkel“ nennt sich eine neue Initiative rund um ein Team von Einwohnern des Ortsteils um Edeltraut Röttger und Jens Schrader. Jüngst stellten die Initiatoren ihre Pläne der Öffentlichkeit vor. Schwerpunkt soll der Erhalt der dörflichen Vielfalt zwischen Wald und Heide sein.

Neue Initiative: Die „Bürger für Winkel“ wollen sich für die Dorfgemeinschaft einsetzen.
 

Quelle: Chris Niebuhr

Beschreibung: Neue Initiative: Die „Bürger für Winkel“ wollen sich für die Dorfgemeinschaft  einsetzen.

Winkel.  „Wir werden uns einmischen, auch in die politischen Diskussionen. Unsere Waldsiedlung soll genau das auch bleiben, die Dorfgemeinschaft gepflegt werden“, sagte Edeltraut Röttger. Man wolle kein Verein und auch keine politische Gruppe sein, sondern eine für alle Interessierten offene Initiative. „Wem ein Thema gefällt, der kann sich einbringen dabei“, erläuterte sie.

Früher habe man sich zum Teil in der Winkeler Elterninitiative engagiert, doch „aus dem Alter“ sei man heraus. Daher wolle man nun in einer neuen Runde immer mal wieder etwas machen für den Ortsteil. Röttger nannte auch schon erste Projektideen für die „Bürger für Winkel“.

Sie könne sich vorstellen, Pflegeaktionen in der Heide zu starten und sich auch zu Baumschnittaktionen zu treffen. „Außerdem planen wir zum Beispiel eine Fledermauswanderung als besondere Veranstaltung“, kündigte Edeltraut Röttger an.

Es werde auch einen Internetauftritt der „Bürger für Winkel“ geben, die Seiten seien bereits in Vorbereitung für das Freischalten demnächst. Dort sollen Interessierte alles Wissenswerte rund um die Aktionen der Initiative finden, ebenso im Aushangkasten in Winkel. „Die ganze Sache soll sich dann immer weiter entwickeln“, meinte Edeltraut Röttger.

Von Chris Niebuhr

 

 

 

Letzte Aktualisierung 30.08.2017